Chronik

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Der Feuerring ist der Erste seiner Art und damit das Original. Er profiliert sich aus seiner einzigartigen reduzierten Form, den Facetten seines Nutzens, der Einfachheit und aus seiner besonderen und authentischen, gelebten Entstehungs- und Erfolgsgeschichte. Die kompromisslos hohe Qualität in der Fertigung und bei allen Nebenprodukten (auch grafischen) macht den Original Feuerring einzigartig und im Markt erkennbar.

Der Ursprung

Andreas Reichlin als besondere Künstlerpersönlichkeit gibt der Entstehungsgeschichte durch gelebte Authentizität und Kreativität sein individuelles Gesicht; der Charakter, die Identität der Firma und die Marke bauen darauf auf. Die Entstehungsgeschichte des Objektes Feuerring und der Firma ist authentisch ehrlich und transparent.


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2004 Erste Studien

Die Geschichte beginnt früh: Reichlin hatte Magenprobleme, wenn er über herkömmlicher Glut grillte; verursacht durch Dämpfe, die nach dem Tropfen von Fett in die Glut wieder zurück ans Grillgut gelangen. Verzichten lag dem Künstler fern, eine Lösung sollte her. Die Lebensphilosophie des Vaters, Schwierigkeiten als Herausforderung zu nutzen, hat Reichlin verinnerlicht. Die vollendete Form Feuerring war 2009 nach langem Tüfteln gefunden.
Ein Grillgerät, das totalen Genuss ermöglicht – rundum gelungen in jeder Hinsicht, nicht kurzfristig, sondern auf lange Zeit und nachhaltig.

2009 Patent und Firmengründung

Die gemeinsame Leidenschaft für Musik und Kunst brachte Beate Hoyer und Andreas Reichlin zusammen. Nach einem gelungenen Musik-/Kunstevent wurde gefeiert und am ersten Feuerring genossen. Angesichts der Freude und schönen Geselligkeit an diesem Fest kamen Reichlin/Hoyer der Gedanke an die Verbreitung dieser Art des Grillierens. Freude also war der ausschlaggebende und auch den Künstler überzeugende Gesichtspunkt für die Firmengründung. Als erste Modelle konnte der Interessent archaisch bodennahe Feuerringe in drei Durchmessern erstehen, die der Künstler in seinem Atelier noch selbst herstellte.

2010 Marke / Neue und höhere Modelle / Herstellung ausser Haus

Ein Markenname drängte sich auf: „Feuerring“ sollte das formschöne Grillgerät heissen und dieser Name konnte als Marke geschützt werden. Das Logo mit passendem und klangvollem Claim: „Mit Kunst grillieren“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Grafikbüro Büro Nord in Küssnacht entwickelt. So wurde zuerst der Schweizer Markt auf den Feuerring aufmerksam gemacht. Nachdem erste Nachahmer auftauchten, wurde der Claim durch „Das Original“ ersetzt. Modell Gastro mit einer Höhe von 66cm wurde entwickelt. Die „Luna-Serie“ entstand aus der Mutterform, dem Gastro. Stapelbare Tisch-/Stuhlkuben ergänzen die Philosophie des „rundum grillieren“ im Sitzen. Nur Nötiges kommt als Zubehör zum Vertrieb. Dennoch hat es höchste Qualität als Grundvoraussetzung, dies gilt auch für Werbematerial und Drucksachen. Zur Firmenphilosophie gehört die Nutzung regionaler Ressourcen; wo immer möglich werden regionale Anbieter genutzt. So auch für die Feuerringe, die nun unter Reichlins kritischer Kontrolle ausser Haus durch und bei den Firmen Blechumform GmbH und Isenschmid AG produziert werden.

2011 Plagiate

Inzwischen finden sich auf dem Grillmarkt über 40 Anbieter von Nachahmerprodukten. Seit sich der Feuerring auf europäischen Märkten bewegt, ist die durch die Feuerringphilosophie geweckte Lust an Werten wie gesundem Genuss, Geselligkeit, Qualität und Ästhetik aufgefallen. Immer mehr trifft man auf Modelle, die sich am Feuerring und seinen Grundideen orientieren. Fast schon kann man von einer Revolution des Grillmarktes sprechen.

2013 Messen und neues Modell

Auftritte an der schweizweit grössten Gartenmesse in Zürich von 2013 bis 2015. Feuerring darf den Aussenraum bespielen und feuern; dies ist ausschlaggebend für die Entscheidung, denn ohne Feuer zeigt der Feuerring nicht seine ganze Kraft. 2014 erhält Feuerring für seine Präsentation in der Kategorie XL „gold“. Das Modell Luneli wird geboren und das Modell Ovum für kleine Gartensituationen und stehendes Grillieren wird konzipiert; 9 Modelle stehen dem Interessenten zur Auswahl.

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2014 Kampagnenarbeit und „Inbox“

Mit der Bekanntschaft zu Fotograf Günter Standl kommt der Entschluss zu einem ersten Kampagnenshooting: in einem Sandsteinbruch entstehen kraftvolle Fotos, die mit der Ursprungsgeschichte des Feuerring einen authentischen Zusammenhang finden. Für den Transport der Feuerringe sollte eine kultig-ästhetische Lösung gefunden werden. In Zusammenarbeit mit Holzwerker Benno Holzgang entsteht die „Inbox“ für den Schweizer Transport und die „Outbox“ für Exporte. Das Holz der Kisten wird von einer Institution für Beeinträchtigte gefertigt. Sie ist gesteckt und mit wenigen Schrauben und Zurrband fixiert. Die Boxen sind wie Paletten beweg- und stapelbar und mit einem Logo-Stempel versehen. Der Kunde kann die Bretter leicht auseinander nehmen und das Holz für das erste Feuer verwenden oder die Kiste wieder zusammen stecken und als Hochbeet nutzen. Feuerring entspricht damit seinem Anspruch an Nachhaltigkeit und ökologischem Handeln.


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2015 Neues Modell und neue Kampagne

Standl´s Fotos sind Vorlage für die „Sandstein-Inserate“, für redaktionelle Artikel zur Ursprungsgeschichte, zum ersten Hausmagazin und geben Interessenten und Partnern transparenten Einblick in die Entstehung der Feuerringe, der Basisideen und der Künstlerpersönlichkeit Reichlins. Modell Tulip mit einer neuen offenen Form wird entwickelt. Die Kampagne Kulinarik 2016 wird mit professionellen Köchen und Foodstylisten fotografiert. Parallel dazu arbeiten wir an dem Rezeptebuch Set FEUER & RING. Wir erstellen ein Kunden-Zertifikat für den Original Feuerring. Eine Online-Marketing-Firma wird beauftragt, Feuerring in diesem Werbebereich professionell zu etablieren. Die Design-Plattform Architonic als eine der ersten Onlineplattformen und führende Übersichtsquelle für Inspirationen für Design und Architektur nimmt Feuerring auf.

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2016 Red Dot, Olympia und Designer´s Saturday

Im Frühjahr feiern wir mit über 1000 Interessierten im eigenen Atelier eine RezeptebuchVernissage. Gleichzeitig dürfen wir die Auszeichnung „red dot: best of the best“ für Feuerring Tulip und die Serie Feuerring bekannt geben.
Im Sommer erhält auch das Rezeptebuch Set den „red dot: best of the best“. Das House of Switzerland (HoS) arbeitet im Catering in Rio de Janeiro/Olympia 2016 mit drei Feuerringen; Feuerring tritt als Sponsor neben Nestle und Victorinox als Schweizer Marke auf. Die Marke Feuerring und die Art des Grillierens wird weiter in die Welt hinausgetragen. Das Eidgenössische Department des Äusseren erwägt die feste Installation der Feuerringe im HoS und für die Expo. Am „Designers´Saturday“ wird mit einer Installation der „Wegmarken der Herstellung “ die Kampagne 2017 „Form im Raum“ eingeleitet. Fotos zur Kampagne wurden mit Fotograf Sylvan Müller erstellt: nach der bunt üppigen Vielfalt der kulinarischen Fotos gehen wir zurück zur reduzierten Ästhetik der Form Feuerring. Wir gestalten mit dem Grundmaterial Stahl Räume und zeigen Formen, Linien, Schatten und Licht- und Rauchspiele.

2017 German Design Award

Feuerring Tulip erhält den German Design Award, Winner 2017.

2017 Swiss Print Award «Gold»

Der „Swiss Print Award“ hat die Stärkung der Schweizer Drucklandschaft durch Wertehaltung und Qualitätsbewusstsein sowie „Lust auf Print“ zum Ziel.

Als Bewertungskriterien werden Käufernutzen und Emotionalität in der Ansprache genannt, die Funktionalität wird begutachtet und Kommunikationszweck und Werbewirkung erfragt. Daneben spielt natürlich die Innovation der Kreation eine Rolle; hier werden Design, Gestaltung, Originalität, Aufmachung beurteilt und mit kritischen Expertenauge wird über die Typografie, die Bild- und Verarbeitungsqualität und Veredelung eine Meinung zur Professionalität und Wertigkeit gebildet.
All diesen Ansprüchen konnte die Arbeit aller Beteiligten am Rezeptebuch-Set FEUER & RING gerecht werden.

2017 German Brand Award / „Gold“ für die beste Unternehmensmarke und erfolgreiche Markenführung

Initiiert von der Designinstanz Deutschlands, dem „Rat für Formgebung“, juriert von einem hochkarätigen Expertengremium aus Markenwirtschaft und Markenwissenschaft: Der German Brand Award entdeckt, präsentiert und prämiert einzigartige Marken und Markenmacher. Die Jury: „Natürlich ließe sich zur Marke Feuerring sagen, dass eine formal und inhaltlich auf sehr hohem Niveau gestaltete Kommunikation die Produkte perfekt inszeniert, dass hinter der Marke ein sorgfältig aufgebauter Vertrieb steht und viele weitere Punkte einer schlüssigen Markenarbeit erfüllt sind – doch am Ende bleibt vor allem ein wesentlicher Grund für den Erfolg dieser schönen Marke: Hinter ihr stehen Menschen, die einfach das Erlebnis Feuerring mit all seinen funktionalen Vorteilen und sowohl emotionalen als auch sozialen Momenten weitergeben möchten – oder kurz: die eigene Freude am „Grillieren“. So fühlt sich eine authentisch gelebte Marke an.“

2017 Patent Innenboden

Unsere Innenböden für höhere Feuerringe sind im Juni als neue Erfindung bestätigt worden.

2018 GERMAN DESIGN AWARD

Nach dem „red dot Award 2016 „best of the best“, dem „Swiss Print Award“ 2017 ist FEUER & RING nun auch mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet!
Innovativ und wegweisend darf sich unser Rezeptebuch-Set FEUER & RING gemäss dem deutschen Rat für Formgebung nennen.

Unsere Ausstellung in Immensee wird gemäss dem Kampagnenthema „Form im Raum“ gestaltet und vergrössert. Auch das von Interessenten geschätzte „Probegrillieren“ erhält eine neue, spannende „Form“. Weitere Angebotserweiterung: Feuerringe können in der Deutschschweiz direkt durch Feuerring ausgeliefert und gesetzt werden. Das Rezeptebuch Set FEUER & RING erfreut sich guter Nachfrage. Das im Selbstverlag produzierte Buchset wird derzeit ins englische übersetzt. Eine Übersetzung ins französische ist in 2018 geplant.

Feuerring GmbH, Schweiz

Andreas Reichlin, *1968 in Zug/CH, Stahlplastiker und Designer, GF, Design und Marketing
Beate Hoyer, *1965 in Düsseldorf/D, Kauffrau, BSc Appl. Psych., GF, Abwicklung, Design, Marketing
5 Mitarbeiter in Büro/Lager & Logistik, Herstellung ausser Haus

Gemeinsames Motto: Sich mit Schönem und Echtem umgeben, dabei einfach und authentisch bleiben…..

Interview

1. Was macht jemanden zu einem guten Designer?
Wir schätzen es, wenn in der Gestaltung ein „rundes“ wegweisendes Produkt kreiert wird, welches Funktion, Ästhetik, Statik, Materialität und Ökologie in einer Form vereint.

2. Was ist der schönste Moment während einer Projektphase?
Das sind die Momente, in denen die anfänglichen Ideen in der Ausführung vor einem liegen und die Vorstellungen davon noch übertreffen. Wenn daraus dann wieder Neues entsteht… perfekt!

3. Wie überzeugen Sie Kunden?
Das ist nie unsere Motivation – wir sind der Meinung, dass unser authentisches Tun immer im Sinne der Sache und des Inhalts dazu führt, dass wir von denen verstanden werden, die ähnlich denken und leben…..Schön ist, wenn das Stimmige für uns auch andere überzeugt.

4. Wie gehen Sie mit Konkurrenz um?
Respektvoll – wie sonst …

5. Was ist Ihr persönlicher Schlüssel zum Erfolg?
Persönliche Authentizität, respektvolles Menschenbild und nachhaltiges Denken

6. Was sind die häufigsten Schwierigkeiten, die Sie in Ihrem Berufsalltag überwinden müssen?
Wir sehen Schwierigkeiten als Herausforderungen an, insofern bringen sie uns weiter, wenn wir bereit sind, uns auf sie einzulassen. Wenn man zum Beispiel mit Menschen zu tun hat, die sich eigener inneren Grenzen nicht bewusst sind, fühlen wir uns herausgefordert, Wege zu eröffnen, die neue Sichtweisen möglich – und uns damit verständlich machen.


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