Patentiert

Die Schalen innen und aussen werden so verschweisst, dass der Grillring eine leichte Neigung nach innen hat.

Nach der ersten Idee der Form – von Stahlplastiker Andreas Reichlin zeichnerisch umgesetzt – kommen wir mit unserem Experten in der Ostschweiz zusammen. Als Experte auf seinem Gebiet, der Blechdrückerei, fertigt er zuerst die unserer Zeichnung entsprechende Holzform aus Buchenholz. Für jedes Feuerring-Modell, für jede Form und auch für die Innenböden, existiert eine eigene Holzform.

Er drückt auch den Stellring, auf dem jeder Feuerring wie bei einem Kugelgelenk perfekt nivelliert werden kann, auch wenn das Gelände, auf dem er zu stehen kommt, eine Schräge aufweist.

Alle Schalen werden nach Küssnacht am Rigi transportiert – zur Firma Isenschmid AG. Diese ist zusammen mit Andreas Reichlin darum besorgt, für den Grillring die bestmöglichen Stahloberflächen zu erstehen. Für Feuerring werden nur die schönsten Oberflächen und besten Bleche ausgesucht und geschnitten, sodann mit dem Original-Stempel unter 95 t Druck geprägt.

Gemäss unserem Patent wird der Grillring mit den Schalen innen und aussen verschweisst, so nämlich, dass der Grillring eine leichte Neigung nach innen hat. Durch das Verschweissen und die Neigung wird sich dein Feuerring selbst bei grossen Temperaturschwankungen nicht verziehen und so zu einem Erbstück.

Martin sichert

die Qualität

Jeder Feuerring wird durch Martin, unseren Leiter der Logistik, bei der Abnahme auf jedes Detail geprüft. Nur geprüfte Feuerringe erhalten unser Original-Zertifikat, welches du per Post oder im Feuerring bei Anlieferung (Ausland) erhältst.

Unsere Philosophie der Nachhaltigkeit bedeutet, dass auch bei der Verpackung keine Kompromisse eingegangen werden.

Für den Versand unserer Feuerringe per Spedition haben wir zusammen mit Holzwerker Benno Holzgang eine Holzkiste definiert, die unseren und den transporttechnischen Ansprüchen gerecht wird.

Das dazu nötige Holz (aus unserer Region) lassen wir in der sozialen Einrichtung BSZ in Seewen in die richtige Form schneiden. In unserem Lager steckt Martin Hoyer dann, passend für jedes Modell, die Bretter zusammen, setzt deinen Feuerring auf dem Stellring in die so entstehende Kiste, verschraubt sie und fixiert alles mit Zurrbändern.

Unsere sogenannte Inbox (für die Lieferung innerhalb der Schweiz) sowie auch die Outbox für Auslandslieferungen kann dann bei dir zuhause genauso einfach geöffnet werden: Schneide die Zurrbänder durch, löse die Schrauben und nimm Brett für Brett heraus.

Die perfekte Kante und die Oberfläche des Grillrings werden ebenfalls von Martin kontrolliert, gesäubert, geölt und mit einem Wachsring geschützt. Weiteres Zubehör, wie zum Beispiel die Tisch-/Stuhlkuben, wird oben auf der Inbox, gut verpackt, fixiert.

Hast du das Reinigungsset Stahlbesen und Stahlspachtel bestellt, findest du die Aufsätze samt Schrauben liegend im Feuerring, die Holzstiele sind auf der Kiste befestigt. Stahlgestelle oder Stahlwannen reisen auf einer Einwegpalette verzurrt zu dir.

Das Holz unserer Versandkiste ist unbehandelt und kann gleich für das erste Feuer verwendet werden. Oder: Setze die Bretter in deinem Garten wieder zusammen und nutze die Kiste als Hochbeet.

Mein Feuerring

ist da

Dein Feuerring wird bordsteinkantig durch unseren Spediteur geliefert, es sei denn, du hast uns für andere Optionen beauftragt (Kran, Tragekräfte, Helikopter ...)

Einen Tag vor Anlieferung wird dich der Spediteur kontaktieren und den Anliefertermin mit dir absprechen.

Dein Feuerring steht in der Inbox verpackt auf deinem Bordstein – so geht es weiter:

Halte Arbeitshandschuhe und unempfindliche Arbeitskleidung bereit. Der helle, fast orangefarbene Rost auf der Schale löst sich leicht. Aber keine Sorge, falls er sich beim Transportieren an manchen Stellen löst - durch die Wettergegebenheiten und deine Nutzung erhält dein Feuerring mit der Zeit seine ganz individuelle Färbung. Lass dem Vorgang einfach Zeit!

Hast du einen Gärtner vor Ort (z. B. mit Palettenrolli), dann kann er deinen noch verpackten Feuerring, sofern der Weg es zulässt, damit bis zu seinem Standort bringen.

Oder du entpackst die - hauptsächlich gesteckte - Kiste (siehe Fotos) und trägst deinen Feuerring mithilfe deines Gärtners oder einiger starker Freunde an den gewünschten Platz.

Fixiere zu diesem Zweck zwei über dem Feuerring stehende Kanthölzer mit Schraubzwingen am Innenrand deines Feuerrings; so kann dieser dann von zwei oder vier Personen zu seinem Standort getragen werden.

Trau dir auch ruhig zu, deinen Feuerring drehend oder rollend zu bewegen.

Rollen
Lass eine zweite Person beim Aufstellen deines Feuerrings mit dem Fuss Gegenkraft geben, damit der Feuerring nicht wegrutscht.

Rolle deinen Feuerring nach dem Aufstellen leicht nach hinten geneigt, sodass die Kante nicht verletzt wird, in die Nähe seines Bestimmungsortes.

Um die perfekt geschweisste Kante nicht zu beschädigen, roll bitte auf alten Teppichen oder verstärkten Holzbrettern (z. B. Schaltafeln vom Bau) – nicht auf Steinplatten oder Beton.

Vorbereitung am Aufstellort

Im Garten auf Rasen oder auf einem vorbereiteten Kiesbett
Du hast das Erdreich am Stellbereich mit ein paar Spatenstichen gelockert und das Loch mit Kies gefüllt.

Darauf positionierst du den Stellring – dieser muss nicht geradestehen, aber mit dem Flansch nach unten, damit der Ring nicht versinkt. Nun setzt du den Feuerring auf.

Mit einer Wasserwaage nivellierst du deinen Feuerring; dazu am Innenrand des Ringes festhalten und in die entsprechende Richtung ziehen.

Auf dem Balkon
Hier haben wir dir eine Stahlwanne als Untergrund empfohlen. Diese setzt du oder dein Gärtner zuerst auf den vorbereiteten Bereich, positionierst den Stellring und setzt den Feuerring auf. Die Wanne füllst du dann mit deinem Kies.

Achte darauf, dass deine Wanne während des Grillganges mit Wasser gefüllt ist, so schützt du die Isolation.

 

Anfeuern

Feuere mit dem sogenannten Abbrand an: zuerst grosse Holzstücke «luftig» in den Innenraum legen, nach oben hin kleinere Holzstücke locker stapeln, ganz oben das Anzündholz und einen Anzünder. Zum Beispiel unseren Feuerring-Anzünder «K-Lumet», der bis zu 15 Minuten brennt.

Mit dem Abbrand umgehst du lästige Rauchschwaden, denn eine lodernde Flamme verbrennt den entstehenden Rauch! Dieses Wissen kannst du dir auch während des Grillierens zunutze machen: Fängt es an zu rauchen, lege kleines Holz nach, das schnell Flammen wirft – der Rauch ist dann wieder minimiert.

Nachdem dein erstes Feuer nun brennt, kannst du dein Grillgut vorbereiten – je nach Feuerstärke kannst du nach einer halben bis Dreiviertelstunde mit dem Grillieren beginnen. Dann hat dein Feuerring am Innenrand etwa 300, aussen circa 150 Grad. Die so entstehenden Temperaturzonen kannst du passend für jedes Grillgut nutzen: Raclette ganz aussen am Rand, Rindfleisch innen scharf anbraten oder einen Fisch auf einem zusätzlichen Holzbrett niedergaren … ganz nach deinem Geschmack und mit Zeit und Musse.

Lege kein brennendes Holz unter den Grillring, denn so nimmst du dir die Möglichkeiten der verschiedenen Temperaturzonen – dein Ring wird dadurch nämlich gleichmässig heiss.

Weitere Grill-Ideen findest du in unserem Rezeptebuch-Set FEUER & RING.

Reinigen und Pflegen

Mit dem Stahlbesen lassen sich Schmutz oder Asche schnell vom Grillring entfernen. Der Spachtel löst Angebratenes kinderleicht – mit dem Feuerring macht es fast schon Spass zu putzen.

Gerade wenn dein Feuerring noch neu ist, ist das Einölen wichtig: Je mehr Du den Feuerring nutzt und Fett einbrennen lässt, desto schöner wird er. Grillieren ist also der beste Korrosionsschutz! Erinnerst du dich an die Gusspfannen, die heute nicht mehr oft in Küchen zu finden sind? Ungenutzt fangen diese an zu rosten, wenn das Fett aber eingebrannt ist, sind sie perfekt zum Grillieren und Braten, rosten nicht mehr und halten ein Leben lang.

Solltest du deinen Feuerring einige Zeit nicht genutzt und gepflegt haben und du findest Rostflecken darauf – mach dir keine Sorgen: Der Grillring lässt sich schnell wieder säubern. Bei wenig Rost reibe diesen mit einem Küchen-Scotch weg, öle danach ein und feuere.

Wenn mehr Rost zu sehen ist, öle den kalten Ring gut ein, feuere an, sodass der Ring viel zu heiss zum Grillieren ist; öle in heissem Zustand noch einmal und giesse dann mit der Giesskanne oder dem Wasserschlauch kaltes Wasser in kreisenden Bewegungen über den Ring. Vorsicht: Es dampft und durch den Schock von Wasser auf Öl löst sich der Rost. Gegebenenfalls musst du diesen Vorgang ein-, zweimal wiederholen.

Was du nicht tun solltest: Deinen Grillring polieren oder abschleifen, denn dadurch zerstörst du die sogenannte Zunderschicht. Diese ist schon Rostschutz allein; ein blanker Grillring rostet sehr viel schneller.